Freitag, 13. Oktober 2017

Blogtour Katrin Lachmann Tag 3


Hallo Ihr Lieben

Heute haben wir schon Tag 3 Der Blogtour von Katrin Lachmann und somit denn letzten Tag
Die Liebe Katrin stellt ein eBook zur Verfügung, was ich hier verlosen darf.

Also seid so lieb und lasst einen netten Kommentar hier und schon seid Ihr im Lostopf.

Viel Spaß mit Tag 3 und allen Viel Glück

Die Geschichte hinter der Geschichte

Ich gehöre zu den Lesern, die zu gern ein Vorwort oder eine Danksagung am Ende eines Buches lesen. Ihr auch? Bei meinem Fantasyroman „Agathe und der Rat der Sieben“ habe ich bewusst darauf verzichtet und weil ich mich dagegen entschieden habe, gibt es jetzt die Geschichte hinter der Geschichte.
 
Es gab eine Situation in meinem Leben, an die ich mich ungern zurück erinnere. Ich war arbeitslos und jeder Versuch in Arbeit zu kommen, scheiterte.

Damit ich mein Zehn-Finger-System beim Schreiben nicht verlerne, was als Kauffrau nicht gut gewesen wäre, schrieb ich jeden Tag diverse Artikel ab. Dass das nicht spannend war, ist wohl nicht nötig zu betonen. In selben Zeitraum las ich ein wundervolles Buch, aber mit dessen Ende konnte ich mich beim besten Willen nicht anfreunden. Welches Buch es war, verrate ich nicht. Meinen Unwillen darüber tat ich lautstark und ungehindert innerhalb meiner Familie kund. Irgendwann war mein Sohn so genervt, dass er mich aufforderte, mein eigenes Buch zu schreiben und dann könnte ich es so enden lassen, wie ich es mir vorstelle. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch und begann die Geschichte rund um Agathe aufzuschreiben. Ich schrieb nicht nur, sondern versank in Agathes Abenteuer. Ich weinte mit ihr. Ich fühlte ihre Angst. Ich staunte mit ihr. Ich erahnte ihre Sehnsüchte und bekam Herzklopfen bei ihrer ersten Begegnung mit Ral. Nicht zuletzt zeigte ich ihr die Welt der Steine und Kräuter. In der Zeit des Schreibens war ein besonderer Ort ganz wichtig für mich, die Teufelsbrücke im Kromlauer Park. Hier tankte ich Kraft, ließ mich vom Anblick der Brücke berauschen und genoss die Stille und das Alleinsein mit mir und meinen Gedanken.
Nach einem Jahr schrieb ich das Wort Ende unter den Text. Das war vor 13 Jahren.
Jetzt begann die mühsame Suche nach einem Verlag. Ich habe unzählige Absagen erhalten. Nicht immer waren die Absagen freundlich oder hilfreich. Aber an eine kann ich mich genau erinnern. Der Verleger bedauerte es, dass er meine Geschichte nicht verlegen würde. Die Begründung dafür weiß ich nicht mehr. Ich weiß aber, dass er mich bat, nicht aufzugeben, am Text zu arbeiten und ich solle weiter nach einem Verlag suchen. Er gab mir wertvolle Hinweise und Tipps. Leider habe ich mir seinen Namen nicht notiert. Ich würde ihm gern sagen, dass ich nicht aufgegeben habe, dass ich weiter am Test arbeitete und dass nicht ich einen Verlag gefunden habe, sondern ein Verlag mich, der MASOU-Verlag. Das verblüffte mich.

Es gab noch mehr, was mich verblüffte: Als ich die Blogtour zu organisieren begann, meldeten sich am ersten Tag 13 Blogger und sagten ihre Teilnahme zu. Vor 13 Jahren beendete ich den Roman.
Ich glaube nicht an Zufälle, aber wie soll ich den folgenden Fakt bezeichnen? Den Roman widme ich meinem Vater, der viel zu früh starb. Von einer Stunde auf die andere hatte ich ein völlig anderes Leben in der Welt der Erwachsenen.


Jedenfalls meldete ich eine LR auf FB an und als Termin bekam ich den 18. November vorgeschlagen, den Todestag meines Vaters. Zufall? Bestimmt nicht. Ich sehe es als positives Zeichen.
Bildrechte liegen bei Katrin Lachmann




So Ihr Lieben, somit ist die Blogtour auch schon vorbei, schön das Ihr dabei gewesen seid

Eure Emma

Kommentare:

  1. Eigentlich fand ich sie viel zu Kurz aber sehr schön und ich bleibe dabei das ich das Buch und die Geschichte lesen und auch gerne haben mag und eigentlich schon auf meine Wunschliste gelandet ist! Zudem fand ich den Beitrag über die Steine in Verbindung der Geschichte ganz toll. :-)

    VLG Jenny

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    1. Hallo meine Liebe, Herzlichen Glückwunsch
      Du hast das eBook gewonnen, bitte melde Dich bei mir. Ich benötige deine Daten, damit ich sie direkt an die Autorin weiterleiten kann

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